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Waiting for the great leap forwards.

Satoshi, Aaron & Abie oder: Zeit für ein paar Dokus

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Eigentlich wollte ich an dieser Stelle Nicholas Mross’ taufrischen Dokumentarfilm The Rise and Rise of Bitcoin besprechen. Leider konnte mir das (wirklich hilfsbereite) PR-Büro des Tribeca Filmfestival aber schlussendlich kein Screening ermöglichen. Für die Pressevorstellung wäre ein entsprechender amerikanischer Ausweis erforderlich gewesen (den ich aufwendig hätte beantragen müssen), die normale Vorstellung war lange im Voraus ausverkauft, und ein Videostreaming ließ sich auch nicht realisieren. Schade. Ich kann daher nur folgenden Trailer anbieten, der definitiv Lust auf mehr macht:

Dem Hollywood Reporter (!) hat der Film übrigens gefallen, trotz einiger Ungereimtheiten, Lücken und offener Fragen (-> Review). Ist aber auch ein komplexes Thema, dieser Krytpowährungskram von Satoshi Nakamoto. Wer davon noch nie etwas gehört hat, kann u.a. hier die Grundlagen nachlesen.

Wo ich schon schon bei Dokus über frische Ideen, disruptive Technologien und die Netzgemeinde bin – und noch kaum etwas geschrieben habe: Seit ein paar Tagen gibt’s endlich auch einen offiziellen Trailer zu The Internet’s Own Boy, Brian Knappenbergers Portrait des hochtalentierten Programmierers und Hacktivisten Aaron Swartz, der sich – wohl aufgrund schwerer Depressionen und gnadenloser staatlicher Verfolgung – im Januar 2013 das Leben nahm:

Der via Crowdfunding finanzierte Film soll bereits in wenigen Wochen als VOD zur Verfügung stehen und auch in einigen Kinos zu sehen sein. Ich bin sehr gespannt.

Allen, die hier und jetzt schon etwas Spannendes gucken möchten, empfehle ich zum Schluss Eric Friedlers für den NRD produzierte Doku The Voice of Peace. Auch darin geht’s um einen System-Hack, wenngleich einen völlig anderen. Protagonist Abie Nathan war nämlich israelischer Pilot, Restaurantbetreiber, Friedensaktivist und DJ eines Piratensenders, der knapp 20 Jahre lang “von irgendwo aus dem Mittelmeer” gediegene Popmusik ausstrahlte und dabei unermüdlich für eine friedlich Koexistenz von Arabern und Isarelis warb. Ein schöner Film, auch wenn einige politische Zusammenhänge etwas verkürzt dargestellt werden. Bei YouTube gibt’s ihn gerade in voller Länge:

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