lxplm.

Waiting for the great leap forwards.

Himbeere im Querformat

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Das Buch zu Raspberry Pi mit Linux

Vorweg: Das ist kein Review, eher ein freundlicher Werbe-Post. Da meine ganze Bastel-Hardware in Kisten verpackt in Köln rumsteht, kann ich die mir noch weniger bekannten Projekte im Buch zu Raspberry Pi mit Linux momentan nicht in der Praxis testen und den neuen Querformater aus dem Hause O’Reilly somit nicht umfassend beurteilen. Aus Zeitmangel (bzw. purer Faulheit) habe ich außerdem nicht alle Shell-Befehle auf korrekte Syntax überprüft. Von diesen Unzulänglichkeiten ganz abgesehen war ich an der Entstehung des Buchs beteiligt und bin somit positiv voreingenommen: Der Autor ist ein alter Kumpane, den ich (damals noch als PR-Onkel des Verlags) am Bierbüdchen der MakerFaire 2013 in Hannover belabert habe, das Projekt gemeinsam mit einem Kollegen aus dem Lektorat in Angriff zu nehmen. Wisster Bescheid.

Und jetzt sage ich einfach: Das ist ein wirklich tolles Buch! Es ist einladend gestaltet (links Bilder, rechts passende Erklärungen) und gut geschrieben. Deshalb wird es hoffentlich dabei helfen, den großartigen, versatilen Not-for-profit-Minirechner Raspberry Pi endgültig aus der Nerd-Ecke zu holen und in jedes Wohnzimmer der Republik zu bringen.

Vergesst die Angst vor der nackten Platine, die Angst vor Linux, die Angst vor allem, was nicht 100% fertig vor der Stange kommt: Hier wird in perfekt portionierten Häppchen erklärt, wie man sich für wenig Geld einen prima Medien-PC oder -Server baut, dabei das wohl beste Betriebssystem der Welt kennen (und lieben) lernt und schließlich sogar kleine Elektronik-Projekte in Angriff nimmt.
Wenn ihr technisch unbeleckte Geisteswissenschaftler seid und/oder nur mit Sozialpädagogen rumhängt, aber trotzdem trotzdem Lust auf coolen IT-Kram habt, dann ist dieses kleine Bastelbuch genau das richtige für euch. Ganz ohne Vorwissen kriegt man damit – spekuliere ich ins Blaue – in wenigen Stündchen ein Media-Center mit XBMC/Raspbmc aufgesetzt – inkl. Streaming-Zeug und Fernbedienung. Und weil man anschließend so gut in Fahrt ist, konfiguriert man gleich noch die Raspi-Kamera und startet das Zeitraffervideoprojekt oder lässt ein paar LEDs blinken. Das nenne ich technische Emanzipation (take note, hippies).

Detaillierte Infos zum Aufbau und Inhalt des Buchs findet ihr (momentan leider nur) bei Amazon & Co. – kaufen solltet ihr die Techniklektüre als wirtschaftspolitisch aufgeklärte DIY-Freunde natürlich lieber direkt beim Verlag. Nein, ich kriege keine Provision.

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