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Waiting for the great leap forwards.

Australien: eine phänomenale Reise in 25 Bildern

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Das ging ja alles viel zu schnell. Und dabei hatten Frau K. und ich uns einen vermeintlich großzügigen Reiseplan gegönnt. 66 Tage auf Achse. Die meiste Zeit davon in Queensland und im Northern Territory, später dann noch Abstecher nach New South Wales, Victoria sowie South Australia. Und sehr kurze, surreale Zwischenstopps in Dubai. Unzählige Eindrücke und mehr als 700 Fotos habe ich mitgebracht – und das sind nur die guten bzw. essentiellen Aufnahmen. Den Rest habe ich schon brav gelöscht. Falls ich es zeitlich und motivationsmäßig auf die Reihe kriege, werde ich das Material peu à peu im Blog verarbeiten. Thematisch sortiert. Fangen wir hier und jetzt einfach mit den (imho) 25 besten Fotos an, die natürlich nur einen groben Eindruck der phänomenalen Reise vermitteln können.

1) Nach Australien fährt man hauptsächlich wegen der Natur, nicht wegen der Städte und des dortigen Kulturangebots. Die Kunstgalerien im an sich unspektakuären Brisbane fand ich trotzdem gut. Vor allem, weil der Eintritt immer und für alle kostenlos ist:

Brisbane Art Gallery

2) Das Wrack der SS Maheno auf Fraser Island. Viel beeindruckender als der verrottende Kahn ist natürlich die Insel selbst. Und die Tatsache, dass man die Maheno an einem mehr als 100km langen Sandstrand erst mal suchen muss.

SS Maheno, Fraser Island

3) Wilder Koala auf Magnetic Island. Die pelzigen Viecher sind nicht nur extrem niedlich, sondern aufgrund ihrer Trägheit auch ideale Fotomotive:

Koala, Magnetic Island

4) Wilder Kasuar in Etty Bay. Groß, prächtig, flink – und nicht ungefährlich. Ohne unsere NYC-Atherton-Tableland-Connection hätte ich den Vogel wohl nicht vor die Linse gekriegt. Thx David, in case you’re reading this!

Kasuar, Etty Bay

5) Schnabeltier in einem Fluss in der Nähe eines Kaffs in Queensland, dessen Namen ich vergessen habe. Ist aber auch unwichtig. Hauptsache, ich konnte diese Laune der Natur mal live und in Farbe erleben. Danke an Frau K. für viel Geduld und an die Nikon-Ingenieure für gute Teleobjektive:

Schnabeltier

6) Die „Salties“ zählen zu den wenigen Tieren, die Menschen tatsächlich (extrem) gefährlich werden können. Daintree River. Weg vom Ufer! Schwimmen verboten! Ernsthaft.

Saltie, Daintree River

7) Schwanzflosse eines Buckelwalmännchens, das bei unserem zweiten Ausflug zum Great Barrier Reef minutenlang vor dem Boot herumgetollt hat. Das Foto stammt übrigens nicht von mir, sondern von den patenten Meeresbiologinnen der Wavelength. Merci!

Buckelwal

8) Und noch ein Foto vom Riff , diesmal unter Wasser (Grüne Wasserschildkröte & andere Meeresbewohner). Gut, dass die Wavelength-Frauen eine Go-Pro am Start hatten:

Meeresschildkröte, Great Barrier Reef

9) Schwenk ins Northern Territory, genauer gesagt: zum Litchfield National Park und Frau K. in der Lost City. Mist, wo ist denn jetzt die LP mit dem Indiana Jones Soundtrack…

Lost City, Litchfield

10) Die Eier der Regenbogenschlange bzw. die Murmeln des Teufels im NT. Diese Farben, diese Weite, dieser Kamerasensor! Auf die Kletteraktion ohne Netz und doppelten Boden bin ich übrigens ein bisschen stolz.

Devil's Marbles

11) Ein Road Train mit exorbitantem Spritverbrauch in der Nähe von Alice Springs:

Road Train

12) Stitching-Software ist dein Freund und Helfer, wenn’s um Panoramaaufnahmen im Kings Canyon geht, den man im Standardformat einfach nicht ablichten kann:

Kings Canyon

13) Einer der zahlreichen und nicht gerade kleinen Salzseen im Red Centre. Lange chillen kann man hier leider nicht – Sonnenstichgefahr!

Salzsee

14) Gut, dass im letzten Moment noch asiatische Touris aufgetaucht sind. Sonst hätte ich bei diesem Fernblick auf den Uluru kurz vor Sonnenuntergang glatt Pipi in den Augen gehabt:

Uluru und Touristen

15) Weniger beeindruckend dagegen das Sydney Opera House – v.a. dann, wenn man es an einem bedeckten Tag von der Landseite aus knipst (sowie mit Baustelle und kleiner Kitscheisenbahn im Vordergrund):

Opernhaus, Sydney

16) Diese Ansicht der Three Sisters in den Blue Mountains könnte ich wiederum der Tourismus-Behörde von NSW verkaufen. Großartig (aber schwer zu knipsen) auch der Giant Stairway, den ich im Anschluss an diese Foto-Session bezwungen habe.

Three Sisters
17) Mein Lieblingsort in Melbourne: Die Veg Out Community Gardens – nicht nur wegen der coolen Achterbahn auf der anderen Straßenseite:

Veg Out Community Gardens, Melbourne

18) Die Haupstadt von Victoria scheint mir überhaupt die einzige wirklich interessante City in Oz zu sein. Hier noch eine Ansicht aus Fitzroy:

Fitzroy, Melbourne

19) Die „Mountain Ash“ ist mit einer Höhe von bis zu 114m der größte blühende Baum auf diesem Planeten und der ihm (zu großen Teilen) gewidmete Tree-Top-Walk im Ottway National Park ein fantastisches Ausflugsziel:

Treetop Walk, Otway

20) London Bridge has fallen down, fallen down, fallen down. Great Ocean Road. Kann was!

London Bridge, Great Ocean Road
21) Tower Hill Vulkansee in der Nähe von Port Fairy. Keine Filter/Effekte:

Tower Hill Vulkansee

22) YHA Hostel, Halls Gap, Grampians, VIC: Hier gelangen mir einige tolle Känguru-Portraits. Capture this:

Kangaroo, Grampians

23) Ebenfalls höchst possierlich (Pipi im Auge und so): Teile der leider stark dezimierten Pinguin-Population auf Granite Island (Victor Harbor, SA):

Pinguine, Granite Island

24) Surfer’s paradise off the beaten track: Port Elliot, SA.

Surfer, Strand, Port Elliot

25) Das letzte große Naturerlebnis: Bottlenose Dolphin vor der Küste von Adelaide (noch ein Gastfoto, und zwar von der Temptation-Crew) . It’s a hell of a great planet!

Bottlenose dolphin

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