lxplm.

Waiting for the great leap forwards.

Chapeau, Köln am Rhein! Allerdings: PEGIDA-Gegner zu sein, ist ein Minimalkonsens.

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Ein guter Auftakt für 2015: Die unsägliche PEGIDA-Bewegung hatte in Köln keine Schnitte. 200 KÖGIDA-Pfosten trafen auf 20.000 nette Menschen aka Gegendemonstranten. Das Empfangskommittee war riesig und entschlossen: Der “Spaziergang” der Antihumanisten (ok, nennen wir sie einfach Arschlöcher) konnte verhindert werden. Als großes Symbol des Abends darf der verdunkelte Dom gelten. Auch Rainer Maria Kardinal Woelki und seine Truppe wollten KÖGIDA nämlich eine deutliche Absage erteilen. Das finde ich sehr gut, gerade weil ich mit den Katholiken sonst politisch und kulturell nicht viel zu tun habe.

Kölner Dom, dunkel

Dunkeldeutschland? Find ich gut!

Bevor ich den 20.000 Kölnern mit Hirn und Herz am richtigen Fleck nun aber einen Altar baue, noch ein paar wichtige Hinweise:

  • Solang der Sachsenmob noch singt, ist die Oper nicht zu Ende.
  • PEGIDA-Gegner zu sein, ist ein Minimalkonsens.
  • Köln, NRW, Deutschland, Europa ist erst dann weltoffen und zivilisiert, wenn es (wieder) ein starkes Recht auf Asyl (bzw. freundlichere Migrationsgesetze) gibt, Frontex seine Menschenjagd beendet, keine Kinder mehr jämmerlich im Mittelmeer ersaufen und die Festung Europa der Vergangenheit angehört.

Wird man ja wohl mal sagen dürfen.

Weiterlesen: www.proasyl.de | www.politicalbeauty.de

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