lxplm.

Waiting for the great leap forwards.

16. April 2017
von Alexander Plaum
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Endlich. Ein Update. Aus Königswinter.

bonn_ubahn

To-Do-Liste hin, Zeitmangel her: Irgendwann muss man mal einen neuen Beitrag für sein Blog schreiben, sonst kann man das Ding auch abschalten. Das dachte ich mir in den letzten Monaten ca. 97 mal. Jetzt habe ich mich tatsächlich mal auf den Hintern gesetzt und ein paar Zeilen geschrieben.

Seit dem letzten Eintrag ist eine Menge Zeit vergangen, in der eine Menge beschämende Dinge passiert sind: Brexit, Trump-Land, Sultan Erdogan, AfD-Aufstieg, mehr Abschottung, mehr Ignoranz, mehr staatlicher und nicht-staatlicher Terror, man kommt kaum mit.

All diese Dinge ignoriere ich heute aber. Und liefere stattdessen ein kurzes persönliches Update. Für all die netten Menschen, die ich (leider) nur noch selten sehe, und die zwischendurch auf allen möglichen Kanälen fragen: Was machst du eigentlich gerade so?

Wer sich dafür nicht interessiert, kann diesen Beitrag gerne überspringen. Für den Rest geht es weiter mit dem allerwichtigsten Thema: Meine Tochter.

Tatsächlich wird sie in wenigen Monaten schon zwei Jahre alt, und ich bin weiterhin enorm verliebt und fasziniert. Unglaublich, wie aufweckt und freundlich mein Mädchen ist. Unglaublich, wie souverän sie die Welt erkundet, mit Mensch und Tier auf allerniedlichste sowie erstaunlich effektive Weise kommuniziert – und jedes Fitzelchen Input (und Nahrung) gierig aufsaugt. Unglaublich auch, dass die Kleine seit einigen Wochen nun auch durchschläft – jedenfalls hin und wieder. Eine achtstündige Nachtruhe, das kannte ich schon gar nicht mehr. Danach fühlt man sich ja wie ein junger Gott! Die Energie ist allerdings schnell aufgebraucht, wenn die Tagesmutter mal wieder eine Woche ausfällt, und man als berufstätiges Paar kurzerhand 7×12 Stunden private Kükenbetreuung organisieren muss. Wobei wir zusätzlich ja noch dieses klitzekleine Wohnprojekt mit Riesenbaustelle haben, was mich gleich zum nächsten Thema bringt:

Der in diesem Blog schon erwähnte Malteserhof in Römlinghoven/Königswinter ist wunderschön (gerade jetzt im Frühling!), die dort bereits heimischen Wohnprojektparteien – zu denen wir seit Ende September zählen – verstehen sich ziemlich gut. Aber, aber: Die Umbau- und Renovierungsarbeiten kommen doch eher schleppend voran.

Nein, das wird sicher kein Super-GAU à la Berliner Flughafen, nicht mal eine verdammte Bau-Odyssee wie bei der Elbphilharmonie. Aber es wird noch eine ganze Weile anstrengend bleiben. Volle Transparenz: Eigentlich wollten wir im Oktober 2016 unsere fertige Hütte beziehen, dann war Weihnachten angepeilt – und nun werden wir wohl den Termin Ostern 2017 um mindestens drei Wochen verfehlen. Und wohnen weiterhin in einer zwar gemütlichen, aber doch sehr vollstellten Interimsbude mit Matratzen auf dem Boden. Laut Architekt sind wir aber auf der Zielgeraden. :-)

Immerhin: Jobtechnisch läuft momentan alles sehr smooth, und das obwohl (oder weil?) ich nochmals eine etwas andere Richtung eingeschlagen habe. Nachdem meine Programmstelle für das INTERACTIVE Festival 2016 ausgelaufen und einige kleinere Projekte abgeschlossen waren, bin ich Ende 2016 als „fester Freier“ zu DW Innovation in Bonn bzw. Berlin gewechselt. Und da gefällt’s mir ausgesprochen gut. „Technology to tell big stories better“ lautet das Credo (mit dem ich mich gerne identifiziere), das ebenso sympathische wie kompetente Team sieht so aus, und das hier ist meine erste berufliche Großbaustelle (auf der es allerdings sehr geordnet zugeht). Wer wissen möchte, was die „Innos“ sonst noch so in Petto haben, kann das u.a. in diesem von yours truly verfassten Year in Review Post nachlesen.

Um meine Kräfte etwas zu schonen, habe ich den Dozentenjob bei der Macromedia in Köln zum Ende des Wintersemesters übrigens erst mal an den Nagel gehängt. Bei O’Reilly bin ich aber (selbstverständlich!) weiterhin als Blogger an Bord. Dort gibt es in Kürze ein Jubiläum zu feiern.

Ansonsten möchte ich noch ein (inzwischen abgeschlossenes) Projekt erwähnen, das mich vor allem letzten Herbst und Winter stärker beschäftigt hat: Für den Verband alleinerziehender Mütter und Väter NRW (VAMV NRW) war ich Co-Konzepter und -Autor eines Workbooks mit dem Titel #VernetztEuch. Worum’s im Detail geht, könnt ihr auf dieser Seite nachschauen. Dort könnt ihr das Buch auch kostenlos bestellen – falls ihr es denn tatsächlich braucht, weil ihr alleinerziehend seid. Ich bin es zum Glück (noch) nicht.

Das erinnert mich wiederum daran, zum Schluss meiner fantastischen Partnerin zu danken, ohne die ich den ganzen erwähnten Krempel mit großer Wahrscheinlichkeit nicht auf die Pfanne bekommen hätte: Mille grazie, liebe C.K. – und auf mindestens zehn weitere gemeinsame Jahre! :-)

Ende des Updates. Das nächste kommt hoffentlich schneller.

Ich wünsche euch allen einen schönen Frühling. Bleibt kritisch, menschlich, positiv. Lasst euch nicht einlullen von Schulz-Effekt und Pulse of Europe. Grillt mehr Tofuwürstchen. Und kauft kein Vinyl am Record Store Day!

22. April 2016
von Alexander Plaum
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Vergessener Geburtstag, vernachlässigte Themen, verwunschener Schlaf

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Liebes Weblog,

bereits am 1. April 2016 hast du deinen zweiten Geburtstag gefeiert. Im Stillen. Es ist mir nämlich nicht gelungen, an diesem Tag einen Post zu veröffentlichen. Deswegen zunächst: Pardon. Und: Alles Gute Nachträglich! Deine Reichweite ist zwar klein, aber ich mag dich, du hast ein paar treue Leser, und fully responsive bist du auch.

Mein Desinteresse an dir lässt tief blicken. Zumal es so viele relevante Themen gibt, über die ich schreiben könnte.

Zum Beispiel die neue Krise Europas, das sich – nicht zuletzt von deutscher Austeritätspolitik getrieben – ökonomisch nachhaltig ruiniert und moralisch sowieso auf einen Bankrott zusteuert. Nach einem kurzen Aufflackern der Humanität – erstaunlicherweise ebenfalls made in Germany – zuckt der alte Kontinent nun selbstgefällig mit den Schultern, riegelt seine Grenzen noch drastischer ab, betreibt Ekeldiplomatie mit Despoten und überlässt Menschen in größter Not ihrem Schicksal. Das Verrückte dabei: Man hat gleichzeitig ein massives Demografieproblem und im obersten Dezil Geld wie Heu. Außerdem – und das ist noch wahnsinniger: man beherbergt eine wachsende Zahl verwirrter oder eiskalt berechender Hassmenschen, die das gesamte Trauerspiel als sozialistisch-grün-versifften Linksruck werten.

Und dann gibt es da die rasante Entwicklung in den Bereichen KI und Automatisierung. Fortschrittliche Informatiker, Ingenieure und Wirtschaftsethiker fordern deswegen immer häufiger eine Entkopplung von Arbeit und Lohn bzw. eine Diskussion über die verschiedenen Spielarten der Grundsicherung  – wovon sich der ökonomische Mainstream allerdings kaum beeindrucken lässt. Der schwört (im Kern) weiter auf das „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“-Prinzip. Notfalls müssen halt Flaschen eingebuddelt werden, und das ist noch die nette Variante. Derweil prostituieren und prekarisieren sich Kreativ-Freelancer in Scharen (yours truly ist nicht unschuldig), und die Share-Economy hat längst zum großen Ausverkauf geblasen. Does not compute.

Außerdem sind wieder spannende Platten und Bücher und Filme erschienen, immer mehr davon finanziert und vertrieben durch die global dann doch nicht so verkorkste Crowd.

Aber, aber, aber: Der aktuelle Mix aus familiären Pflichten und Wohnprojekt und Ehrenamt und neuen Jobs und einer Prise Rückschlagsport lässt mir fast gar keine Zeit mehr zum Schreiben. Meine Partnerin beschwert sich außerdem, dass ich „viel zuviel Zeit im Internet“ verbringe. Da könnte irgendwie was dran sein.

Deswegen wird dieser Post für eine ganze Weile der letzte sein. Das digitale Häuschen lxplm.net existiert natürlich weiter, und bei Twitter & Co. werde ich mich auch noch rumtreiben. Aber Du, liebes Blog, musst nun in eine Art Dornröschenschlaf verfallen.

Ich verspreche Dir, Dich beizeiten wieder sanft zu wecken.

Herzlich,
Dein Alex

29. März 2016
von Alexander Plaum
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Irgendwas mit Medien und Landgütern

Hallo Welt!Wie geht dieser Spruch noch mal? Es kommt erstens alles anders, und zweitens als man denkt! Profitexter finden den eher blöd, ich finde ihn gerade ziemlich passend. Was Profitexter ebenfalls blöd finden: Zwei Botschaften in einem Communiqué. Aber mir fehlt gerade die Zeit, mehrfach zu bloggen. Echt jetzt. Und außerdem kann ich auf meiner privaten Seite ja machen, was ich will. Zur Sache:

1. Obwohl ich mich gerade erst eingerichtet habe, verlasse ich die Bürogemeinschaft in Ehrenfeld Anfang April schon wieder. Das hat nix mit den (großartigen) Kollegen zu tun, sondern mit meiner beruflichen Entwicklung.

Ende 2015/Anfang 2016 hatte ich mich zwecks besserer Vereinbarkeit von Job und Familie verstärkt auf feste Teilzeitstellen beworben. Trotz zunächst vielversprechender Rückmeldungen zerschlugen sich mit und mit alle Perspektiven – weswegen ich in die Freelance-Akquise-Offensive ging. Das klappte ganz gut. Noch besser klappte dann allerdings eine weitere, eher zufällig gedrehte Runde auf dem Bewerbungskarusell. In den letzten Wochen kam ein Smörgåsbord an Jobangeboten rein, von denen ich zwei besonders schmackhafte dann mal angenommen habe:

Ich freue mich sehr, ab April die Programmabteilung des Interactive Festival zu verstärken und außerdem als Englischdozent an die Macromedia-Akademie zu gehen.

Als freier Redakteur/Blogger/Texter/Berater bleibe ich euch weiterhin erhalten. Allerdings werde ich in den nächsten Monaten bzw. Jahren nur kleine (oder ganz langfristig geplante Aufträge) wuppen können. Wisster Bescheid.

2. Obwohl ich Anfang Januar noch fast eine Eigentumswohnung in Köln erworben hätte, ziehe ich im kommenden Sommer mit meiner Partnerin und meiner Tochter in die Pampa.

Das hat zunächst damit zu tun, dass der Kölner Wohungsmarkt hoffnunglos ruiniert ist, und man aus Prinzip keine überzogenen Preise für mittelmäßige Buden zahlen sollte. Noch wichtiger allerdings: Es hat sich die Chance eröffnet, Teil eines fantastischen Wohnprojekts zu werden! Und die Tinte ist auch schon trocken: Gemeinsam mit vielen anderen netten Menschen erwerben wir ein ehemaliges Landgut in Römlingshoven. Es hört auf den Namen Malteserhof, ist wunderschön, absolut finanzierbar und kann sogar mit einem ausführlichen Eintrag in der Wikipedia glänzen.

So richtig in der Pampa liegt das Ding übrigens nicht: Römlinghoven ist Teil von Oberdollendorf, was wiederum Teil von Königswinter ist, was wiederum direkt an Bonn grenzt. Bis zum dortigen Hauptbahnhof braucht man mit der Bahn, die vor der Haustür abfährt, weniger als 20 Minuten.

Es steht mir also kein Leben als Landei bevor. Zumal ich mindestens drei Tage die Woche in Kölner Büros und Unterrichtsräumen rumhängen werde.

So, und jetzt hole ich mir ein Glas Sekt. Berufliche wie private Tapetenwechsel sind begießungswürdig. Cheers!

15. März 2016
von Alexander Plaum
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Rechts, sechs, sieben, acht!

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Ergebnis des AfDerjuckens in den Bundesländern (Stand: 13.03.16)

Letzten Sonntag ist die Arschlochpartei in die Landtage von Mainz, Stuttgart und Magdeburg eingezogen. Sie verfügt nun also über Personal, Infrastruktur und jede Menge Kohle in 8 von 16 Bundesländern. Das ist schlimm.

Noch schlimmer ist  das schiere Ausmaß des Erfolges der ultraneoliberalen Rechtsaußenhetzer (treffendes Label, Details folgen): 12,6% holte die AfD in Rheinland-Pfalz, 15,1% in Baden-Württemberg und 24,2% – also fast ein Viertel der Stimmen – im kackbraunen Sachsen-Anhalt, wo die NPD übrigens zusätzlich noch 1,9% einsammeln konnte.

Am schlimmsten ist aber vielleicht die Erkenntnis, dass es gleichzeitig zu einer Abstrafung bzw. Nichtbeachtung der letzten mehr oder weniger fortschrittlichen Parteien gekommen ist.

CDU und SPD (die nun trotzdem schlecht dastehen, Ausnahme: Malus SPD) hatten bekanntlich immer wieder kräftig um Stimmen aus dem AfD-Lager geworben. Exemplarisch genannt seien hier Klöckners Plan A2, die weiteren Asylrechtsbeschneidungen und utilitaristischen Türkei-Deals der GroKo sowie Siggis angedachte Sozialpäckchen für Autochthone. Große Teil der Linken und Grünen hatten sich derweil doch um gewisse Distanz zum rechten Zeitgeist bemüht. Das hat ihnen das Wahlvolk nicht gedankt:

In Rheinland-Pfalz verfehlte die Linke mit kläglichen 2,8% (-0,2%) erneut den Einzug in den Landtag, in Baden-Württemberg sah es mit 2,9% (+0,1%) nicht wirklich besser aus. In Sachsen-Anhalt konnten die Genossen zwar ihre Fraktion halbwegs retten, 16,3% (-7,4%) reichen aber nur noch für Rang 3 hinter CDU und AfD. Die Grünen in Rheinland-Pfalz sackten auf 5,3% (-10,1%) ab, womit sie sich die Fortsetzung der bisherigen Koalition in die Haare schmieren können. In Sachsen-Anhalt ging der Stimmenanteil auf 5,2% (-1,9%) zurück, hier bleibt die Partei weiter ein kleines Licht.

Lediglich in Baden-Württemberg konnten die Grünen mit 30,3% (+6,1%) triumphieren – was mit einem CDU/CSU-Uboot wie Kretschmann an der Spitze allerdings ein zweifelhafter Erfolg ist. Die Wähler haben sich hier höchstens für eine Union mit Ökoanstrich entschieden. Und vielleicht fällt die neue Koalition ja auch dementsprechend aus.

Worauf ich hinauswill: Dem eklatanten Rechtsruck in drei größeren Bundesländern stand nirgendwo auch nur ein kleines Aufglimmen links-fortschrittlicher Hoffnung entgegen. Dazu ist noch anzumerken, dass die Linke ja ohnehin nicht besonders links, sondern eher sozialdemokratisch ist, und die Grünen mit mindestens einem Bein fest im liberalen Lager stehen (weswegen auch niemand wirklich das Comeback der FDP in Rheinland-Pfalz bzw. ihre Zugewinne in Baden-Württemberg braucht). Um das noch mal anders zu formulieren: Den braven Bürgern hätte bei mehr linken und grünen Kreuzchen nicht gerade der Müsli-Kommunismus gedroht.

Die AfD offeriert dagegen – spätestens seit dem Essener Parteitag – lupenrein rechte Politik: Gegen Flüchtlinge und Migranten, gegen Schwule und Behinderte, gegen alternative Familienmodelle und kostenlose Kitas, gegen Mindestlöhne und sozial gerechte Steuerregelungen – bzw. für Privatisierung, Gentrifizierung und völkisch-nationalistische Innen- wie Außenpolitik, angetrieben von Kohle, Öl und Atomkraft. Und mit diesen Positionen ist die Arschlochpartei ekelerregend erfolgreich. Oder besser gesagt: Trotz dieser Positionen, an denen sich unzählige „Protestwähler“ scheinbar kein Fitzelchen stören. Obwohl sie ihnen langfristig selbst gefährlich werden könnten.

Die nächsten Parlamente wird die asoziale Alternative wohl im September erobern. Aktuelle Umfragen gehen von 16% in Mecklenburg-Vorpommern (Wahltermin: 4.9.) bzw. 7% in Berlin (Wahltermin: 18.9.) aus. Ich hoffe inständig, dass sich nennenswerter, möglichst breiter Widerstand regt, bevor die ganze Republik im Eimer ist, nehme aber vorsorglich schon mal Kontakt zu meinen Kumpels in Kanada und Schweden auf.

1. März 2016
von Alexander Plaum
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Record collectors are pretentious assholes (Super-duper Discogs-Post)

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An anderer Stelle hatte ich ja schon gebeichtet, dass ich unter mittelschwerer Polyvinylchloridsucht leide – also eine Menge Schallplatten rumstehen habe. Wie viele es genau sind, könnt ihr fortan auf dieser Seite nachschauen. Die folgenden Links führen direkt zu meiner persönlichen Discogs-Datenbank.

Die Listen sind alphabetisch nach dem Namen des Künstlers/Interpreten und innerhalb eines „Fachs“ alphabetisch nach Release-Titel sortiert. Viel Spaß beim Stöbern – und schickt mir gerne Links zu euren Sammlungen!

Doc Flunders Vinyl-Kollektion

-> alle Platten (und ein paar andere Tonträger) mit Mini-Cover von A-Z

Platten zu verkaufen

Die oben gelisteten Tonträger sind in der Regel *not for sale*, wobei ich auf dekadente Angebote manchmal eingehe. Aussortiere oder doppelte Scheiben landen im

-> Store

Zur Entstehung der Datenbank

Als Listenmensch, Web-Bewohner und Teilzeitnerd stand das Projekt Discogs schon seit Jahren auf meiner Liste. Für die Umsetzung hatte ich aber einfach keine Zeit. Das änderte sich letzten Sommer, als ich länger als geplant auf die Geburt meiner Tochter (bzw. die ersten Wehen meiner Freundin) warten musste. Die Bude konnte ich maximal ein Stündchen verlassen, zum Schlafen war ich viel zu nervös – also habe ich mich einfach ein paar Nächte vor den Rechner gehockt und jede Menge Daten in den Rechner gehackt bzw. geklickt. Später folgte dann noch ein wenig Fine-Tuning. Und jetzt gibt’s diesen praktischen Blog-Post. :-)

Discogs-App

Rein zufällig wurde gestern die erste Discogs-App veröffentlicht. Damit sollte die Pflege des digitalen Plattenarchivs noch besser funktionieren. Leider gibt’s momentan nur eine iOS-Version – Android-Nutzer können sich aber auf eine Invite-Liste setzen lassen (Link siehe oben). Mache ich jetzt gleich mal.